Aufgeschnappt über: Netzpolitik
SWIFT-Abkommen heisst es, ist ein Abkommen, das die Datenübertragung von Bankdaten zwischen Europa und den USA "regeln" sollte.
Nun stellte sich in diesem Bericht heraus, daß "JEDER" Anfrage der USA nach Bankdaten entsprochen wird. Da viele der Anfragen nur mündlich begründet wurden, war und ist eine Kontrolle durch Datenschützer eigentlich gar nicht möglich.
So kann man einen parlamentarischen Auftrag eben auch interpretieren und ausführen!!!! Wenn ein Arbeitnehmer den Auftrag seines Chefs derart "kastriert" ausführte, würde es wahrscheinlich zeitnah einen weiteren Arbeitslosen geben.
Sämtliche Datenschutzanforderungen wurden ignoriert.
Weil die amerikanischen Behörden lediglich mündlich ihre Ersuchen begründeten, kam das Team zu dem Schluss, dass „unmöglich“ sei festzustellen, welche Ersuchen sich überhaupt in Übereinstimmung mit dem Abkommen befanden.
Quelle: Futurezone
Datenschützer kommen mir immer mehr wie Kämpfer gegen Windmühlen vor, vor allem weil wahrscheinlich der weitaus größte Teil der Bevölkerung einfach keine Lust hat, sich mit diesem Thema zu beschäftigen! Anders kann man sich nicht erklären, daß die Vorratsdatenspeicherung immer noch diskutiert wird oder ELENA mittlerweile kaum noch in der allgemeinen Diskussion wahrgenommen wird.
Für alle, die an dieser Stelle immer noch nicht verstanden haben, was Bankdaten mit einer japanischen Automarke zu tun haben:
http://de.wikipedia.org/wiki/SWIFT
http://de.wikipedia.org/wiki/SWIFT-Abkommen