Es ist nach meinem Empfinden um das Thema Second Life in der Presse sehr still geworden. Normalerweise könnte man annehmen, daß ein Hype, der die Medien in Atem hielt, abbricht, wenn man nicht mehr so sehr viel darüber mitbekommt. Hinsichtlich der Medien ist das mMn auch so, in der Realität, wenn man dieses Wort hier überhaupt so benutzen kann, sieht das anders aus. Schon im Oktober letzten Jahres konnte man im manager magazin ein interessantes Interview mit Mark Kingdon lesen, in dem der Chef von Linden Lab (die Firma, der Secondlife "gehört", auch wenn das nicht jeder gerne hört) berichtet, daß sie es geschaft haben, Gewinne zu machen.
mm.de: Machen Sie Gewinn?
Kingdon: Ja. Wir veröffentlichen keine Zahlen darüber, wie viel. Aber so viel kann ich sagen: Unser Gewinn wächst, wir haben keine Schulden, und wir wollen expandieren.
Das entsprach nicht meiner Vorstellung über einen sterbenden Hype, ich mußte meine Meinung auf den Prüfstand stellen und … wurde überrascht.
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