Da lese ich heute, dass Dieter Bohlen vor einem Gericht Recht bekam, nachdem ihn ein vermeintliches Supertalent wegen Beleidigung anzeigte. Die Begründung des Gerichts macht mich nachdenklich, denn es heißt sinngemäß, daß man sich nicht wundern darf, wenn man zu Bohlen’s Castingshow geht, es sei ja bekannt, daß dort entsprechende Sprüche fallen!
Soll das heissen, daß ich nun, wenn ich regelmässig an einem bestimmten Ort pöbelnd rumsitze, damit durchkomme, weil es ja jeder wissen muss, daß ich das immer so mache??
Also bekomme ich ein Gewohnheitsrecht auf Beleidigungen?
Rechtssprechung ist eben doch nicht immer gerecht (meiner Meinung nach). Hier haben wir ein Beispiel für deutsche Rechtssprechung, die mir persönlich einfach nur peinlich ist.


